tiernani.de ist eine  tierpsychologische Online-Tierverhaltensberatung bei Problemen mit Hunden oder Katzen  können Sie nun auch die Online-Beratung in Anspruch nehmen Die qualifizierte Tierpsychologin berät Sie gern Tierpsychologische Verhaltensberatung
     
 
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Häufig gestellte Fragen "FAQ" über Tierpsychologen

Bevor Sie allgemeine Fragen über Tierpsychologie und den Ablauf der Tierpsychologen-Online-Tierverhaltensberatung an uns richten schauen Sie bitte erst in den FAQ´s nach, ob Ihre Frage schon beantwortet wurde.

FRAGE: Was genau machen Tierpsychologen?

ANTWORT: Durch das intensive Studium verfügen Tierpsychologen über fundierte Kenntnisse der wilden und domestizierten Form einer Tierart. Beim domestizierten Hund ist die wilde Form der Wolf und bei der domestizierten Katze die wilde Form die Falbkatze. Dieses Wissen des Tierpsychologen ist insofern bedeutsam, weil die meisten Verhaltensweise bei Wildtieren unverfälscht sind und das Verhalten unserer Haustiere ihren Ursprung in eben diesen "wilden" Verhaltensweisen haben, auch wenn einige Tierverhaltensweisen durch langen Prozess der Domestikation abgeschwächt, andere hingegen verstäkt auftreten.

Um herauszufinden, ob beim Verhalten einer Katze oder eines Hundes eine Verhaltensstörung vorliegt, ist natürlich auch die genaue Kenntnis des Normalverhaltens der entsprechenden Spezies wichtig. Dies muss der Tierpsychologe / Tierverhaltensberater kennen.

Tierpsychologen unterscheiden klar zwischen unerwünschtem Verhalten, was meist nur für den Tierhalter ein Problem ist, wie zum Beispiel Buddeln im Garten oder Markieren im Haus, und einer echten Verhaltensstörung, die für das Tier sehr wohl zum Problem geworden ist und dem Haustier schaden zufügen kann.

Denn erst wenn der Tierpsychologe ein Problem exakt benennen kann, kann nach geeigneten Maßnahmen gesucht werden, um es zu beseitigen.

Erfahrene Tierpsychologen nutzen verschiedene Möglichkeiten der Verhaltenstherapie, je nachdem, bei welchem Tier welche Herangehensweise an das Problem erfolgsversprechend ist. Weiterhin kennen gute Tierpsychologen gewaltfreie und artgerechte Erziehungs- und Trainingsmethoden und können aufgrund ihrer Erfahrung spezielle Empfehlungen aussprechen.

FRAGE: Ist es möglich, Therapiepläne zu erstellen, ohne ein Tier persönlich zu kennen?

ANTWORT: Ja, in den meisten Fällen. Voraussetzung hierfür ist, dass Sie die Fragen aus dem Fragebogen Verhaltensberatung Hund / Katze sehr präzise und sorgfältig ausfüllen. Bei einem Beratungsgespräch vor Ort werden Ihnen vom Tierpsychologen auch viele Frage zu den Problemen /und Lebensumständen gestellt. Zusätzlich hat der Tierpsychologe dort die Gelegenheit, Ihr Tier zu beobachten, was die Beantwortung der Fragen nicht ganz so wichtig macht. Allerdings gibt es Tierverhaltensweisen die sich bei einem Besuch des Tierpsychologen nicht immer provozieren lassen oder das Verhalten wird nur während eines mehr oder weniger kurzen Zeitraums gezeigt, so dass der Tierpsychologe auch bei einer persönlichen Beratung auf Ihre Beobachtungsgabe und die genaue Beschreibung des Problems angewiesen ist.

FRAGE: Geht man mit einem verhaltensauffälligen Tier besser zu einem Tierarzt oder zu einem Tierpsychologen?

ANTWORT: Wenn die Vermutung nahe liegt, dass die Verhaltensauffälligkeit körperliche Ursachen hat ist der erste Schritt nicht der Tierpsychologe. Wenn eine Katze zum Beispiel nicht mehr in ihr Katzenklo gehen will, sollte man zunächst einen Tierarzt aufsuchen. Kann dieser eine körperliche Erkrankung ausschließen, liegt das Problem also in der Psyche des Tieres, wird der Tierpsychologe zu Rate gezogen, da dieser über eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung verfügt und der Tierpsychologe sich Zeit für die Behandlung von Tierverhaltensproblemen nimmt. Sie sind also sowohl bei einem Tierarzt als auch bei einem auf Ihre Tierart spezialisierten Tierpsychologen mit fundierter Ausbildung in guten Händen. Es gibt auch Tierärzte, die eine Zusatzausbildung im Bereich der Tierpsychologie aufweisen können, dann haben Sie "zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen". Es sollte aber, wie bei einem normalen Besuch eines Tierpsychologen, ausreichend Zeit zur Verfügung stehen, um alle Verhaltensauffälligkeiten und deren Begleitumstände erfassen zu können. Dies ist im normalen Praxisalltag bei einem Tierarzt in der Regel nicht möglich.

FRAGE: Ich habe angefangen, die Übungen aus dem Therpieplan des Tierpsychologen durchzuführen und möchte nun in den Urlaub fahren. Kann ich eine Pause einlegen ohne den Erfolg der Behandlung zu gefährden?

ANTWORT: Da Konsequenz und Kontinuität für den Erfolg der tierpsychologischen Behandlung von zentraler Bedeutung sind, müssen Sie damit rechnen, dass Sie nach der Pause noch einmal von vorne beginnen müssen. Dies ist abhängig vom Tierverhaltensproblem, von dem Trainingsstand, den Sie bereits erreicht haben und welche Umstände während Ihres Urlaubs hinzukommen (ist das Tier in einer Tierpension untergebracht, wird es zu Hause von einer fremden Person betreut, oder nehmen Sie Ihr Haustier mit in den Urlaub).

FRAGE: Mein Lebenspartner möchte auch mit meinem Tier üben, ist das möglich?

ANTWORT: Ja, es ist nicht nur möglich, sondern sogar nötig.. Alle Familienmitglieder sollten sich an die Übungsempfehlungen halten, damit für das Tier eine klare Linie erkennbar ist.

FRAGE: Wann spricht der Tierpsychologe von einer Verhaltensstörung?

ANTWORT: Unter einer Verhaltensstörung versteht der Tierpsychologe Tierverhaltensweisen, die nicht in das normale Verhaltensrepertoire einer Tierart gehören. Diese Verhaltensmerkmale sind dem Tier nicht von Nutzen, sondern können dem Tier eher schaden. Sie wären bei der wildlebenden Form der Spezies hinderlich und können im schlimmsten Falle zum Tode des Tieres führen. Zu den Verhaltensstörungen gehören neben akuten (z. B. krankheitsbedingten) Veränderungen unter anderem Fehlprägungen, domestikationsbedingte genetische Verhaltensänderungen (Ethopathie), durch das Ausbleiben bestimmter sozialer Reize bedingte Fehlentwicklungen (Deprivationssyndrom) und durch unnatürliche Umweltbedingungen hervorgerufene zwanghafte Bewegungen (Stereotypien).

FRAGE: Was ist unterwünschtes Verhalten?

ANTWORT: So nennt der Tierpsychologe normales Verhalten eines Tieres, sei es des Hundes oder der Katze, das vom Besitzer als störend empfunden wird, wie z.B. Löcher im Garten buddeln, Bellen, wenn es klingelt, markieren von Möbeln usw.. Unerwünschtes Verhalten kann zum echten Problem werden, zum Problem für den Tierhalter, den Hund oder die Katze stört es nicht...

FRAGE: Was ist eine tierpsychologische Verhaltenstherapie für Tiere?

ANTWORT: Unter Verhaltenstherapie versteht der Tierpsychologe einerseits die Korrektur von unerwünschten Verhaltensweisen durch entsprechende Trainingsmaßnahmen, als auch die Behandlung von Verhalten, das vom Normalverhalten einer Tierart abweicht. Hierbei werden im Idealfall wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Tierpsychologie, Ethologie (Verhaltensforschung), der Physiologie (Lehre der Funktionen und Leistungen eines Lebewesens), und in Einzelfällen Pharmakologie (Arzneimittellehre) zu Hilfe genommen. Bei letztgenanntem Punkt wird ein Tierarzt hinzugezogen.

FRAGE: Was ist der Unterschied zwischen einem Hundetrainer und einem Hundepsychologen?

ANTWORT: Leider gibt es viele Hundeschulen, wo die Hundetrainer das "Wissen" per Handschlag weitergereicht bekommen. Alt Hergebrachtes wird immer wieder in Hundeschulen eingesetzt, ohne die neuesten Ergebnisse der Tierverhaltensforschung zu betrachten bzw. diese überhaupt zu kennen.

Hundepsychologen haben das Verhalten der Spezies an der wilden und domestizierten Form erlernt. Auch sind neue Erziehungsmethoden, die gewaltfrei und artgerecht sind mit eingeflossen. Das Tierpsychologiestudium ist ein unbedingtes Muss, was man als Hintergrundwissen haben sollte, um mit Tieren vernünftig und zeitgemäß umgehen zu können.

FRAGE: Soll ich mit meinem Hund in die Hundeschule gehen oder mir Rat bei einem Hundepsychologen holen?

ANTWORT: Nun, das hängt davon ab, welche Trainingsziele Sie mit Ihrem Hund haben. Eine gute Hundeschule kann auch Vorteile haben, wenn es z.B. darum geht, dass ein Hund (oder Welpe) auf Artgenossen sozialisiert werden soll. Dabei sollte man natürlich darauf achten, dass in der Hundeschule kompetente Hundetrainer sind, die o.g. Hintergrundwissen haben und auch einsetzen. Bei Problemen im Alltag mit Ihrem Hund kann eine Hundeschule meist nicht helfen, weil es darum geht zu Hause die Probleme "abzustellen". Wer kennt nicht auch jene Hunde, die mittwochs und freitags auf dem Hundeübungsplatz gehorchen wie eine Eins. Doch in gewohnter Umgebung davon nichts mehr wissen wollen... Hier wäre der Hundepsychologe eher gefragt. Außerdem können Sie bestimmte Problemsituationen in einer Hundeschule gar nicht simulieren, wie beispielsweise das übermäßige Bellen des Hundes, wenn der Postbote klingelt, Angst vor dem Alleinsein, oder das allabendliche Anknurren, wenn Sie ins Bett gehen wollen usw. Echte Probleme sollten Tierpsychologen, hier speziell Hundepsychologen, behandeln.

 
 
           
           
 

 

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