|
Frage
Elena S. schrieb:
Guten Tag, ich habe eine konkrete Frage zu dem Verhalten meines
Hundes (Foxterrierrüde): Er knurrt alle Familienmitglieder
(auch sein alphamännchen) an, aber gleichzeitig begibt er sich
in eine unterwürfige Haltung, knurrt jedoch weiter. Welche
Ursachen kann dieses Verhalten haben? und wie kann man es unterbinden?
Antwort:
Sehr geehrte Frau S.,
das Verhalten Ihres Hundes kann viele Ursachen haben. Momentan
zeigt er, so wie Sie das beschreiben, noch gehemmte Aggression.
Das ist gut, denn sonst hätte er möglicher Weise bereits
jemanden gebissen. Weiterhin schreiben Sie er knurrt "auch
sein alphamännchen" an. Was meinen Sie damit? Betiteln
Sie Ihren Mann damit oder haben Sie einen zweiten Hund?
Um Ihnen helfen zu können reichen die genannten Informationen
nicht aus. Allerdings würde ich in Ihrem Falle auch eher einen
Hausbesuch empfehlen, da dies ein potenziell gefährliches Verhalten
Ihres Hundes darstellt und eine Ferndiagnose eher abzulehnen ist.
Ich würde Ihnen empfehlen sich einen Kollegen in Ihrer Nähe
zu suchen, der einen Hausbesuch bei Ihnen macht.
Frage
Birgit L. schrieb:
Hallo, ich habe ein Problem mit unserem Hund (Labr-Mix, ca. 8 Jahre,
aus dem Tierheim, mit schlechter Vergangenheit...) Unser Hund SAM
ist inzwischen 4 Jahre bei uns. Leider hat er ein total übersteigertes
Revierverhalten. Besonders abends fliegt er unseren Besuchern an
die Beine und verbellt sie oder hält sie fest. Heute hat er
die Freundin meiner 10 jährigen Tochter verbellt. WAS MACHEN
WIR FALSCH? Tagsüber und auch woanders ist er völlig friedlich.
Ich würde mich über eine kurzfristige rückmeldung
sehr freuen, denn so geht das nicht weiter.
Antwort:
Sehr geehrte Frau L.,
da das Verhalten Ihres Hundes als potenziell gefährlich einzustufen
ist muss ich eine Ferndiagnose leider ablehnen. Möglicher Weise
stimmt das Rangverhältnis zwischen Ihnen und Ihrem Hund nicht
und er meint "sein" Revier bzw. "seine" Menschen
verteidigen zu müssen. Es werden sicherlich einige Dinge im
privaten Umfeld umzustellen sein. Daher rate ich Ihnen, dass Sie
sich einen versierten Hundetrainer vor Ort suchen, der sich die
Situation anschauen kann. Er kann Ihnen dann Verhaltensregeln aufzeigen,
die Ihnen helfen dieses unerwünschte Verhalten zu korrigieren.
Frage
Stefanie H. schrieb:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich brauche eine Auskunft über
folgendes Thema: Wie verkraftet ein Hund eine Hundepension, wenn
die Familie mit der er lebt in Urlaub geht und ihn nicht mitnehmen
kann. Über eine balige Antwort wäre ich ihnen dankbar.
Antwort:
Sehr geehrte Frau H.,
pauschal kann man darauf nicht antworten. Jeder Hund ist anders
und jeder Hund hat seine eigenen Charakterzüge. Es gibt Hunde
für die es eine willkommene Abwechslung ist und Hunde, die
sich in einer klassischen Hundepension grämen. Außerdem
gibt es auch zahlreiche Unterschiede in punkto Hundepension. Es
gibt reine Zwingerhaltung, Zwingerhaltung mit Grünfläche
dran. Gruppen- oder Einzelhaltung. Dann gibt es auch Hundepensionen
mit Familienanschluss, wo die Hunde im Haus in den ganz normalen
Tagesablauf (fast wie zu Hause) integriert werden. Sie sollten versuchen
Ihren Hund einzuschätzen, und zwar unter Berücksichtigung
folgender Aspekte: lebt Ihr Hund ausschließlich mit Ihnen
in der Wohnung/Haus? Wie gut verträglich ist er mit (fremden)
Artgenossen, bzw. wie gern ist er mit diesen zusammen? Wie ist seine
körperliche Verfassung (ist er jung und gesund, so dass ihm
Wind und Wetter in einem Zwinger nichts anhaben können)? Was
hat er für ein Fell (kurzes, dünnes Fell, was ihn schnell
frieren lässt, oder dickes, dichtes Fell, so dass er auch im
Winter sehr gern lange draußen ist)? Wie sehr sucht Ihr Hund
den Kontakt zu den Menschen (legt er sich oft eher weiter weg von
Ihnen, oder mag er lieber ganz dicht in der Nähe sein)? Ist
Ihr Hund gern lange (allein) im Garten, oder "klebt" er
nach ein paar Minuten an der Terrassentür und möchte lieber
zu Ihnen?
Frage
Nadine E. schrieb:
Hallo ich habe begeistert ihre Webseite gelesen, und auch direkt
eine frage..... Ich habe einen 9 Monate alten relativen großen
Mischwelpen aus einer priv. Hundehilfe übernommen (leider hat
er schon 3Bezitzer hinter sich die ich nicht nachvollziehen kann
was da war oder wie).. nun ist er 2 Monate hier und hat auch schon
tolle vorschritte gemacht.. also gassi ohne leine komandos alles
klappt soweit aber ich kann ihn einfach nicht alleine lassen.. er
öffnet türen zerfetzt alles was er *lecker* findet...
auch vor der Katze macht er keinen halt obwohl er laut vorbesitzerin
katzen kennt und sie respektiert.. in der Praxis sieht es nun anders
aus... Ich bin nicht Hunde unerfahren hatte die letzten 15 Jahre
nen schäfermix aber so ein problem hatte ich noch nie ... wie
kann ich Gismo (mein Hund) daran gewöhnen das Frauchen wirklich
wieder kommt zumal er wirklich nur 2-3std am Tag alleine währe.....
habe 2große Kinder und ein Baby mit den er super kann... er
ist aber sehr Frauenbezogen,Herrchen hat zwar das Gewisse etwas
das ihn kuschen läßt aber der is immer arbeiten ....
Antwort:
Sehr geehrte Frau E.,
wünschen Sie eine umfangreiche Beratung, so füllen Sie
bitte den Fragebogen aus. Lesen Sie sich auch bitte dazu den genauen
Ablauf auf meiner HP www.tiernani.de durch.
Vorab kann ich Ihnen nur so viel schreiben, dass es eine Übungs/Traingssache
über einen langen Zeitraum ist, damit der Hund das Alleinbleiben
lernt. Was ich ein wenig befremdlich an Ihrer email empfand, war
die Aussage :"Herrchen hat zwar das Gewisse etwas das ihn kuschen
läßt..." - Was meinen Sie denn damit???
Frage
Silke S. schrieb:
mein Name ist Silke S., ich komme aus B. bei W. Unser Labrador Rüde
Paul ist ein sehr dominantes Tier und aggressiv zu anderen Rüden
und somit wird der tägliche Spaziergang zum Spießrutenlauf.Habe
ich ihn an der langen Leine,bekomme ich ihn kaum zu halten.In dem
Moment bin ich Luft für ihn.Auch knurrt er manchmal Passanten
ohne ersichtlichen Grund an .Meine Unsicherheit und Hilflosigkeit
bestäckt ihn wahrscheinlich noch in seinem Tun.Wenn Hunde vorbeikommen,die
er mag zieht er stark und lässt sich auch schwer von mir dirigieren.Paul
ist unser erster Hund,wir haben nun Angst alles falsch gemacht zu
haben .Vielleicht können sie uns helfen!
Antwort:
Sehr geehrte Frau S.,
vielen Dank für Ihr Interesse an meinem Service. Ich kann Ihnen
zwar über meine Online-Verhaltensberatung Tipps im Umgang mit
Ihrem Hund geben (innerhäuslich, allgemeines Verhalten zur
Festigung der Rangstruktur, Verhaltenstipps beim Spaziergang etc.).
Allerdings halte ich außerdem eine Unterweisung vor Ort als
sehr angebracht, da die Aggressivität sich nicht nur auf Artgenossen
beschränkt. Vielleicht haben Sie einen geeigneten Hundetrainer/Hundeschule
in der Nähe, der bei der Umsetzung der Tipps behilflich sein
kann (aber nicht auf dem Hundeplatz, sondern vor Ort, wo die Probleme
stattfinden!). Es sollte ein Hundetrainer sein, der nicht nach alt-hergebrachten
Methoden (wie z.B. Stachelwürger etc.) vorgeht, sondern nach
neuerer Methodik, wie positive Bestärkung etc.
Frage
Kristina Z. schrieb:
Guten Tag, ich habe ein Anliegen. Und zwar haben wir einen kleinen
Kater, Kenny 1 Jahr alt. Unsere Katze hat Junge geworfen und Kenny
hatten wir damals behalten. Kenny ist sehr ängstlich bei jedem
Geräusch, und wenn es nur ganz leise Geräusche sind, ergreift
Kenny die Flucht, ist absolut nicht zugänglich. Mag nicht auf
den Arm genommen werden und meidet Streicheleinheiten. Können
Sie uns sagen wie wir sein Vertrauen gewinnen können, Danke
im voraus.
Antwort:
Sehr geehrte Frau Z.,
vielen Dank für Ihr Interesse an meinem Service. Um die Ursachen
für die Ängste Ihres Katers zu finden benötige ich
mehr Informationen. So pauschal kann man darauf keine Antwort geben.
Nehmen Sie sich doch bitte die Zeit und füllen den Fragebogen-Katze
vollständig aus. Evtl. habe ich daraufhin noch einige Nachfragen.
Und erst dann kann ich mir in etwa ein Bild von der Situation machen.
Frage
Julia H. schrieb:
Hallo, wir mussten unseren Schäferhund /Colli Rüden 10
jahre jung, abgeben da er sehr stark eifersüchtig auf unser
Kind 3 monate alt wahr. Wir haben Ihn auf ein Hof mit 10 ander hunden
gebarcht mit einer Gr Wiesen wo sie alles 2 std für 2 std raus
zum spielen dürfen, schlafen tun sie alle zusammen in einem
raum. meine Frage: Kommt er damit klar das wir ihn abgegeben haben
oder wird er sehr stark trauern, habe unterschiedliche meinungen
gehört. aber da er ja ein Rudeltier ist gewöhnt er sich
doch eigentlich schnell an sein neues zuhause oder???? Bin sehr
traurig, habe angst das er denkt das wir ihn in Stich gelassen haben
und ihn nicht mehr lieben. Vielen Dannk im voraus über eine
Antwort
Antwort:
Hallo Frau H.,
so pauschal kann man die Fage nicht beantworten. Sicherlich sind
Hunde Rudeltiere. Allerdings waren Sie 10 Jahre lang das Rudel Ihres
Hundes... Dazu kommt nun noch, dass Ihr Hund (wie ich vermute) bei
Ihnen in der Wohnung bzw. Haus gelebt hat. Und nun muss er plötzlich
"auf einem Hof" mit "einem Zimmer" leben. Dazu
mit 10 fremden Hunden, die er gar nicht kennt. Weiterhin hört
es sich so an, als ob diese Hunde keinen Familienanschluss haben.
All das kann sehr belastend für Ihren Hund sein!
Ich könnte mir vorstellen, dass Ihr Hund (da er ein Familienhund
war) besser in einem neuen zu Hause klar kommen würde, wenn dies
ähnlich gestaltet wäre wie er es gewohnt war. Hunde sind
in gewisser Weise auch "Gewohnheitstiere". Das heißt
zwar nicht, dass sie sich nicht an Neues gewöhnen können.
Allerdings ist Ihr Hund nun auch nicht mehr der Jüngste. Für
Ihren Hund, denke ich, wäre es schöner, wenn er in einer
"normalen" Familie (ohne Kinder) untergebracht werden könnte.
Aber das sind nur allgemeine Vermutungen, da ich Ihren Hund nicht
kenne. Vielleicht überdenken Sie die neue Unterkunft noch einmal
in Hinblick auf die Persönlichkeit Ihres Hundes (wie sehr mag
er fremde Hunde, wie gut konnte er in die Gruppe integriert werden
- oder wird er gar gemobbt - wie gern ist er den ganzen Tag draußen,
wie gern ist er den ganzen Tag ohne Menschen und nur mit Hunden
zusammen)...
Mehr kann ich an dieser Stelle leider nicht für Sie tun.
|